"Ich glaube an die künftige Auflösung dieser scheinbar so gegensätzlichen Zustände von Traum und Wirklichkeit in einer Art absoluter Realität, wenn man so sagen kann: Surrealität."
André Breton, Die Manifeste des Surrealismus
Der Surrealismus ist das künstlerische Paradigma, dem ich mich mit meinem Begriff von Kunst und künstlerischem Schaffen am nächsten fühle.
"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm."
Stephen King, Der Dunkle Turm
Dieser erste Satz ist für mich einfach Magie in Worten. Meine eher düstere Phantastik hat Stephen Kings Erzählweise viel zu verdanken.
Veröffentlichungen
08. April 2010 by Laura Flöter
- Gestalt & Gestaltung. Die Prägung der erzählten Wirklichkeit durch ästhetische Techniken: G.Keller und C. F. Meyer.
- München, AVM 2010.
Gottfried Kellers Erzählung „Spiegel, das Kätzchen. Ein Märchen“ und C.F. Meyers „Die Versuchung des Pescara“ weisen sich durch besondere Erzähltechniken aus: Bei Keller ist es das Komische, bei C.F. Meyer die ambivalente Figurenzeichnung und schrittweise Überhöhung. In beiden Erzählungen kommt es so zu einer ganz bewussten Prägung und (Ver-)Formung der erzählten Wirklichkeit durch die ästhetischen Mittel, eine ‚Irrealität’ von ganz eigener Art, um deren Verständnis sich die unter diesem Frageparadigma zusammengefassten Arbeiten bemühen: „Strategien der Komik in Gottfried Kellers Spiegel, das Kätzchen. Ein Märchen“ und „Die Versuchung des Pescara. Der Feldherr im Spiegel seiner Begleitfiguren. C.F. Meyers Technik der ambivalenten Figurenzeichnung.“
- Superhelden-Comics. Das Verhältnis von Text und Bild.
- PDF/online-Beitrag auf LINSE – Linguistik Server der Universität Duisburg-Essen, 2005
Jeder hat wohl in Jugendtagen zumindest einmal einen Blick in ein Comicheft geworfen – manche sind auch danach ‚dabei geblieben.’ Comics üben seit den Tagen ihrer Entstehung eine starke Faszination auf ihre nicht unbedingt immer jugendlichen
Publikums aus. Eine insbesondere aus linguistischer Perspektive interessante Antwort auf die Frage, woran das liegt, lautet: „Ein paar Worte in einem tollen Bild, und sofort ist alles klar!”
Dennoch scheiden sich die Geister, wenn von Comic Art gesprochen wird – sind sie „Kitsch oder Kunst” [Dietrich Grünwald 1973, 11]? Dass zumindest nicht alles, was gemeinhin als Comic bezeichnet wird, trivial ist – die Auflagenzahlen der cheap press liegen in Millionenhöhe – wird im Folgenden dargestellt; besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem zum Teil sehr raffiniert konstruierten Verhältnis von Text/Bild-Verbindungen im sogenannten Action-Comic.
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